Mandanteninterview

Die Zeitschrift "Finanztest" berichtet in Heft 7/2014 unter der Überschrift "Immobilienkredite: So kommen Sie aus teuren Kreditverträgen raus" darüber, wie Darlehensnehmer aus teuren Krediten aussteigen und dadurch viel Geld sparen können. In dem Beitrag geht es auch um die Rückforderung von Vorfälligkeitsentschädigungszahlungen.

Der Titelstory liegt ein Fall der Kanzlei Gansel Rechtsanwälte in Berlin zugrunde. Herr Thomas Ettig hatte nach dem Verkauf seines Hauses im Jahre 2012 seinen 2006 aufgenommenen Kredit an die Bank vor Ablauf der Zinsbindungsfrist zurückgezahlt. Diese hatte die Freigabe der Grundschuld von der Unterschrift Ettigs unter eine Vereinbarung über die Zahlung eines Vorfälligkeitsentgeltes abhängig gemacht. Herr Ettig hat sich dagegen gewehrt. Mit Erfolg! Wir haben Herrn Ettig zu seinem "Fall" befragt.

Kreditrechtsexperten: Herr Ettig, die BW-Bank hat Ihnen inzwischen 8.500 € auf Ihr Konto überwiesen. Damit haben Sie einen Großteil Ihrer an die Bank geleisteten Vorfälligkeitsentschädigung zurückbekommen. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?

Thomas Ettig: Ich bin mit dem Ergebnis hoch zufrieden.

Kreditrechtsexperten: Mit dem Vergleich vor Gericht haben Sie auf einen Teil Ihrer Rückforderung verzichtet, obwohl Sie aufgrund der Fehler in der Widerrufsbelehrung Ihres Kreditvertrages diesen wirksam widerrufen konnten und die Bank keinerlei Ansprüche auf eine Entschädigung hatte. Warum?

Thomas Ettig: Aufgrund meines Alters habe ich diesem Vergleich zugestimmt, denn auf ein Urteil der nächsten Instanz hätte ich möglicherweise einige Jahre warten müssen.

Kreditrechtsexperten: Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, die Vorfälligkeitsentschädigung zurückzufordern?

Thomas Ettig: Die Sendung WISO im ZDF im März des Jahres 2014, in der die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte zu Wort kam, hat mich auf die Möglichkeit der Rückforderung aufmerksam gemacht.

Dabei stieß ich wieder auf die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte, die eine Vielzahl von Erfolgen nicht nur bei der Abwehr von Vorfälligkeitsforderungen der Banken aufweisen konnte, sondern es auch immer wieder geschafft hat, diese „Entschädigung“ zurückzufordern.

Kreditrechtsexperten: Und warum haben Sie gerade unsere Kanzlei damit beauftragt?

Thomas Ettig: Ich wohne in Schwalbach am Taunus. Auf der Suche nach einer Anwaltskanzlei, die sich auf den Widerruf von Immobiliendarlehen spezialisiert hat, habe ich bundesweit geschaut. Dabei stieß ich wieder auf die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte, die eine Vielzahl von Erfolgen nicht nur bei der Abwehr von Vorfälligkeitsforderungen der Banken aufweisen konnte, sondern es auch immer wieder geschafft hat, diese „Entschädigung“ zurückzufordern. Die ansprechende Internetseite mit der Vorstellung des Anwaltsteams und die Möglichkeit, vorab ein Anwaltsgespräch mit einer kostenlosen Ersteinschätzung führen zu können, waren für mich letztlich entscheidend. Ich war zwar zunächst überrascht, einen Fragebogen ausfüllen zu müssen, doch das hatte den Vorteil, dass man sich intensiv über mein Anliegen Gedanken machte.

Kreditrechtsexperten: War die Durchsetzung Ihrer Forderung für Sie aufwendig und aufregend?

Thomas Ettig: Nein, weder das eine noch das andere.

Kreditrechtsexperten: Mussten Sie an dem Gerichtstermin teilnehmen?

Thomas Ettig: Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man bei einem Gerichtstermin anwesend sein sollte. In meinem Fall hatte das Gericht zum Verhandlungstermin meine Teilnahme erbeten.

Kreditrechtsexperten: Sind Sie noch Kunde der BW-Bank?

Thomas Ettig: Nein! Wir haben uns schon damals getrennt, als die Bank mein Vertrauen enttäuscht hat.

Kreditrechtsexperten: Würden Sie einen Streit auch führen, wenn Sie noch Kunde der Bank sind?

Thomas Ettig: Wenn ich von der Berechtigung meiner Forderung überzeugt bin und ich von einem Anwalt meines Vertrauens vertreten werde, dann streite ich für meine Interessen. Da schreckt mich auch keine Bank.

Kreditrechtsexperten: Eine abschließende Frage: Auf der Internetseite der Stiftung Warentest zu diesem Beitrag äußert ein Leser in seinem Kommentar moralische Bedenken, gegen eine Bank wegen „kleiner Fehler“ vorzugehen. Hatten Sie moralische Bedenken?

Thomas Ettig: Nein, das Verhalten der Bankmitarbeiter im Jahre 2012 war – vor und nach dem Zeitpunkt der Rückzahlung des Darlehens - sehr, sehr enttäuschend.

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